Imholz on Wheels - Eine schweizer Familie

Am ersten Abend als wir in Göteborg ankamen machten wir vor dem Nachtessen  eine Kanal- und Hafenrundfahrt. Da sahen wir ein spannendes Museum, das Marine Museum. Dies liegt am Hafen und besteht aus verschiedenen Schiffen. Papa, Andrina und ich machten uns am nächsten Tag auf den Weg dieses Museum zu erkunden. Mama und Mira konnten nicht mitkommen, da es zu eng war auf diesen Schiffen für den Kinderwagen, so gingen sie shoppen.

Unsere Besichtigungstour begann auf dem Hauptdeck des Kriegsschiffes. Dort sah man Torpedos, Fliegerabwehrkanonen und Schienen, auf denen man in Wagen Material verschieben konnte. Danach stiegen wir eine steile Leiter hoch aufs Backdeck. Auch dort hatte es viele Kanonen, einen Kran, um Torpedos anzuheben, eine Vorrichtung, um Raketen abzuschiessen und eine Navigationszentrale. Danach kletterten wir in den Bauch des Schiffes. Man konnte die Kombüse, den Kiosk für Zigaretten und Süssigkeiten, Kajüten, den Essraum, die Funk- und Radarzentrale und den Motor anschauen. Es gab auch Filme auf englisch und schwedisch.

Danach kletterten wir in ein U-Boot. Dort war alles sehr eng. Man konnte durch das Periskop schauen und die verschiedenen Räume ansehen. Ich möchte nicht in einem solchen Boot tagelang unter Wasser sein.

Ein Besuch im Universeum

Am nächsten Tag sind wir im Universeum ein Museum um Sachen zu erkunden gewesen. Vom Campingplatz sind wir mit dem Tram zum Museum gefahren. Wir starteten in der Polarwelt. Man konnte in eine Kammer, dort windete es tüchtig. Ein Iglu aus Sagex lies sich auch erbauen. Auf einem Schneemobil konnte man Probesitzen. Danach kam der Regenwald. Wir haben drei erwachsene- und zwei Babyaffen gesehen. Bei den Meerestieren konnte man über ein Bassin mit Hilfe einer Hängebrücke laufen. In diesem Becken schwammen kleine Fische und Mantas. Danach liefen wir durch ein Aquarium in einem Tunnel. Dort hatte es ein Schwertfisch, mehrere Haie und viele Rochen und andere Fische.

Wir gingen in den Elektronischen Teil, in dem man als Detektiv Fälle lösen konnte. Im Stock unten dran konnte man gegen andere im Elfmeterschiessen antreten oder paddeln. Sogar einen eigenen Transporter konnte man herstellen, wenn auch nur auf dem Computer. Es wurde auch im rennen die Zeit gemessen. Zum Schluss gab es auch noch einen Shop.

Danach gingen wir in den Freizeitpark Liseberg. Der liegt mitten in der Stadt und ist ein riesen Freizeitpark mit Bahnen, Ständen, Konzerten und Beizen. Wir fuhren unter anderem auf der grössten Holzachterbahn der Welt. Wir rasten volle Pulle herunter.

Dann haben wir unser Glück am Glücksrad probiert. Leider haben wir auf die falschen Zahlen gesetzt, sonst hätten wir 2 Kilogramm (!) Toblerone gewonnen. Papa war froh, dass wir nicht gewonnen haben. Denn wir hätten keinen Platz dafür im Wohni und es ist über 30 Grad warm.

Am Schluss mussten wir nach Hause stressen, weil heute Abend ja der WM-Final Spanien-Holland war. Eigentlich waren wir, wie auch die Meisten  auf dem Campingplatz, für Holland. Wenn man aber das Gehacke der Niederländer gesehen hat, sind die Spanier sicher ein verdienter Weltmeister und ich bin stolz, dass die Schweizer diese Spanier geschlagen haben. So ziehe ich jetzt halt wieder mein David Villa Shirt  an.

Bis bald, Luca